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BiotinBiotin Wirkungsweise Mangelerscheinungen Steigerung der Wirksamkeit Beeinträchtigung der Wirksamkeit Mögliche Nebenwirkungen, Gefahren, Toxizität Zur Übersicht Vitamine und Spurenelemente Biotin1934 wurde erstmals Biotin im Eigelb nachgewiesen. Zunächst erhielt es die Bezeichnung Vitamin-H. Jedoch wurde es wegen seiner engen Verwandtschaft zu den B-Vitaminen später dieser Gruppe zugeordnet. Heute wird es nur noch unter der chemischen Bezeichnung geführt. WirkungsweiseBiotin ist Bestandteil wichtiger Enzyme und Co-Enzyme, die beim Neuaufbau von Kohlenhydraten und Fettsäuren im Organismus mitwirken.
MangelerscheinungenAvitaminosen ( = Erkrankungen, die sich bei völligem Fehlen eines bestimmten Vitamins einstellen) führen zu Abschuppungen der Haut am ganzen Körper und zum totalen Haarverlust. Jedoch sind Fälle dieser Art eher selten. Sie treten nur bei erheblichen Störungen der Darmflora oder bei ständigem Verzehr von rohem Hühnereiweiß auf. Schuppenbildung an verschiedenen Stellen des Körpers, Ekzeme und Haarausfall sind Vorstufen und können bei unzureichender Versorgung auftreten. Appetitlosigkeit, Übelkeit, Muskelschmerzen und nervöse Störungen sind weitere Mangelerscheinungen.
Steigerung der WirksamkeitDurch andere Vitamine der B-Gruppe können die Stoffwechselfunktionen von Biotin gesteigert werden.
Beeinträchtigung der WirksamkeitDie Wirksamkeit wird durch längere Wasserlagerung vermindert. Typische Biotin-Räuber sind einige Medikamente, die Antibabypille und insbesondere Alkohol.
Mögliche Nebenwirkungen, Gefahren, ToxizitätNebenwirkungen sind bisher nicht bekannt geworden; Biotin ist nicht toxisch.
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