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FolsäureFolsäure Wirkungsweise Mangelerscheinungen Beeinträchtigung der Wirksamkeit Mögliche Nebenwirkungen, Gefahren, Toxizität Zur Übersicht Vitamine und Spurenelemente FolsäureFolsäure wurde erstmals in grünen Blättern nachgewiesen, daher auch der Name, der aus dem Lateinischen abgeleitet ist (folium = Blatt). Man unterscheidet zwischen freier Folsäure und verschiedenen gebundenen Folaten. Beide Formen sind in der Nahrung zu finden. WirkungsweiseFolsäure ist maßgeblich am Stoffwechel der Nucleinsäuren beteiligt, die Bestandteil aller Körperzellen sind. Nucleinsäuren werden bei der Neubildung von Zellen durch Zellteilung aufgebaut. Für Zellen, die sich häufig erneuern, ist ein schneller, reibungsloser Stoffwechsel besonders wichtig. Hierzu gehören die lebenswichtigen roten und weißen Blutzellen, bestimmte Schleimhautzellen sowie die Hautzellen.
MangelerscheinungenDie gefährlichste Mangelerscheinung ist die makrozytäre Anämie, eine Blutkrankheit, die durch vergrößerte, unreife rote Blutkörperchen ausgelöst wird. Meist ist dabei auch die Zahl der weißen Blutkörperchen vermindert. Durchfälle und Gewichtsverlust, fahle Hautfarbe, Schwächezustände und Schlafstörungen sind erste Symptome dieser Entwicklung. Ob ein Folsäure-Mangel vorliegt kann nur der Arzt entscheiden, da diese Erscheinungen auch bei anderen Blutkrankheiten auftreten können.
Beeinträchtigung der WirksamkeitAls häufigste Ursache eines Folsäure-Mangels gilt Alkohol. Die ständige Zufuhr bestimmter Medikamente sowie die Antibabypille führen zu einer Verminderung der gespeicherten Mengen. Folsäure ist hitze- und wasserempfindlich.
Mögliche Nebenwirkungen, Gefahren, ToxizitätBei Mengen bis zum 3-fachen Tagesbedarf sind keine Nebenwirkungen zu befürchten. Gelegentlich können höhere Dosierungen zu Hautallergien führen. Fälle von Toxizität sind bisher nicht bekannt geworden.
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