Folsäure



Folsäure
Wirkungsweise
Mangelerscheinungen
Beeinträchtigung der Wirksamkeit
Mögliche Nebenwirkungen, Gefahren, Toxizität
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Folsäure

Folsäure wurde erstmals in grünen Blättern nachgewiesen, daher auch der Name, der aus dem Lateinischen abgeleitet ist (folium = Blatt). Man unterscheidet zwischen freier Folsäure und verschiedenen gebundenen Folaten. Beide Formen sind in der Nahrung zu finden.
Der menschliche Körper kann für mehrere Wochen einen Vorrat speichern. Dennoch sind viele Menschen unterversorgt. Bei Ernährungwissenschaftlern gilt es als wahrscheinlich, daß in den westlichen Industriestaaten Folsäure-Mangel der häufigste Vitaminmangelzustand ist.
Folsäure zerstört Vitamin B12, daher muß bei höherer Zufuhr von Folsäure der Vitamin-B12-Verlust ausgeglichen werden.
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Wirkungsweise

Folsäure ist maßgeblich am Stoffwechel der Nucleinsäuren beteiligt, die Bestandteil aller Körperzellen sind. Nucleinsäuren werden bei der Neubildung von Zellen durch Zellteilung aufgebaut. Für Zellen, die sich häufig erneuern, ist ein schneller, reibungsloser Stoffwechsel besonders wichtig. Hierzu gehören die lebenswichtigen roten und weißen Blutzellen, bestimmte Schleimhautzellen sowie die Hautzellen.
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Mangelerscheinungen

Die gefährlichste Mangelerscheinung ist die makrozytäre Anämie, eine Blutkrankheit, die durch vergrößerte, unreife rote Blutkörperchen ausgelöst wird. Meist ist dabei auch die Zahl der weißen Blutkörperchen vermindert. Durchfälle und Gewichtsverlust, fahle Hautfarbe, Schwächezustände und Schlafstörungen sind erste Symptome dieser Entwicklung. Ob ein Folsäure-Mangel vorliegt kann nur der Arzt entscheiden, da diese Erscheinungen auch bei anderen Blutkrankheiten auftreten können.
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Beeinträchtigung der Wirksamkeit

Als häufigste Ursache eines Folsäure-Mangels gilt Alkohol. Die ständige Zufuhr bestimmter Medikamente sowie die Antibabypille führen zu einer Verminderung der gespeicherten Mengen. Folsäure ist hitze- und wasserempfindlich.
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Mögliche Nebenwirkungen, Gefahren, Toxizität

Bei Mengen bis zum 3-fachen Tagesbedarf sind keine Nebenwirkungen zu befürchten. Gelegentlich können höhere Dosierungen zu Hautallergien führen. Fälle von Toxizität sind bisher nicht bekannt geworden.
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