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Vitamin B6Vitamin B6 (Pyridoxin) Wirkungsweise Mangelerscheinungen Steigerung der Wirksamkeit Beeinträchtigung der Wirksamkeit Mögliche Nebenwirkungen, Gefahren, Toxizität Zur Übersicht Vitamine und Spurenelemente Vitamin B6 (Pyridoxin)In der Natur kommt dieses Vitamin auch in den Derivat-Formen Pyridoxal, Pyridoxol und Pyridoxamin vor, die alle die gleiche Wirkung haben. Sie sind Vorstufen eines Co-Enzyms, welches mit 50 verschiedenen Enzymen zusammenwirkt. Beim Aminosäure-Stoffwechsel spielt Vitamin B6 eine maßgebliche Rolle. Da Überschüsse bereits nach wenigen Stunden ausgeschieden werden, ist eine ständige Neuzufuhr erforderlich.
WirkungsweiseVitamin B6 ist wichtig für den Aufbau und erhält der Muskelsubstanz. Im Darm sorgt es für die Umwandlung der Aminosäure Tryptophan in Vitamin B3, hilft bei der Bildung des roten Blutfarbstoffs und beeinflußt bestimmte Gehirn- und Nervenfunktionen.
MangelerscheinungenFolgende Mangelerscheinungen können auftreten:
Lebensbedrohende Avitaminosen ( = Erkrankungen, die sich bei völligem Fehlen eines bestimmten Vitamins einstellen) sind bisher nicht beschrieben. Nach oben Steigerung der WirksamkeitDie Wirksamkeit kann durch die gleichzeitige Zufuhr der übrigen B-Vitamine gesteigert werden.
Beeinträchtigung der WirksamkeitBestimmte Medikamente (besonders Antituberkulosemittel und Barbiturate), die Antibabypille, Alkohol und bestimmte chemische Konservierungsstoffe sind Vitamin-B6-Räuber. Durch Hitze, lange Langerung und Wassereinwirkung wird die Wirkung von Vitamin B6 herabgesetzt.
Mögliche Nebenwirkungen, Gefahren, ToxizitätBei Dosierung bis zu 100 mg pro Tag können Nebenwirkungen ausgeschlossen werden. Unruhezustände und gesteigerte Nervosität können bei höheren Dosen auftreten. |
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