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Vitamin C
Vitamin C (Ascorbinsäure)
Wirkungsweise
Mangelerscheinungen
Steigerung der Wirksamkeit
Beeinträchtigung der Wirksamkeit
Mögliche Nebenwirkungen, Gefahren, Toxizität
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Vitamin C (Ascorbinsäure)
Vitamin C ist das seit Jahren am meisten konsumierte Vitamin, welches so oft beschrieben wurde, wie kaum ein anderes Vitamin. 1928 wurde erstmals die chemisch noch unbekannte Substanz aus Pflanzen und Früchten extrahiert. 1933 wurde schließlich die chemische Struktur ermittelt und die als Ascorbinsäure bezeichnete Verbindung auch chemisch hergestellt.
Bis auf die Primaten, also Affen und Menschen sowie Meerschweinchen, Präriehunde und Rehe sind Tiere und Pflanzen selbst in der Lage im Organismus Vitamin C zu bilden. Eine Ausnahme bilden die Säuglinge, die in den ersten Lebensmonaten noch dazu in der Lage sind.
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Wirkungsweise
Das Wirkungsspektrum ist breit, Vitamin C
- hilft bei der Neubildung der Zellen, der Blutsubstanzen und bestimmter Hormone
- hilft beim Um- und Abbau der Aminosäuren
- beeinflußt die Blutgerinnung und beschleunigt die Wundheilung
- verbessert die Eisenaufnahme und die Eisenverwertung
- steigert die Abwehrkräfte des Körpers
- beugt Zahnfleischbluten und Zahnfleischschwund vor (Paradontose)
- verbessert die Beweglichkeit der männlichen Samenzellen
- reguliert die körpereigene Bildung von Cholesterin
- hilft bei der Überwindung von klimatisch bedingten Hitzeschäden
- beugt der Frühjahrsmüdigkeit vor
- bindet freien Sauerstoff im Organismus und verhindert damit, daß andere, sauerstoffempfindliche Substanzen wirkungslos werden
- begünstigt oder beschleunigt die Ausscheidung bestimmter Giftstoffe wie Blei, Cadmium, Quecksilber
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Mangelerscheinungen
Der durch Avitaminose ( = Erkrankung, die sich bei völligem Fehlen eines bestimmten Vitamins einstellt) ausgelöste Skorbut zeigt sich bereits in vielen Vorstufen.
Nachfolgend der Krankheitsverlauf von den ersten Erscheinungen bis hin zur voll ausgeprägten Avitaminose, wobei die Reihenfolge fallweise auch differieren kann:
- Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Unlust
- Antriebsarmut
- Verdauungsprobleme
- Risse in den Mundwinkeln
- Schleimhautblutungen im Mundbereich
- Schwellungen und Blutungen des Zahnfleisches
- Gewichtsverlust
- schlechte Wundheilung
- Lockerung der Zähne
- Blutungen unter der Körperhaut (blauschwarze Flecken)
- Knochenschmerzen, Gelenkschmerzen und Schmerzen in der Wirbelsäule
- Blutarmut
- Muskelschwund
- Unfähigkeit zu körperlicher Arbeit
- Zahnausfall
- Angstgefühle
- hysterische Anfälle
- Depressionen
- Herzschwäche
- Herzversagen
In der Anfangsphase sind die Erscheinungen noch recht harmlos und könnten auch anderen Krankheiten zugeordnet werden. Wird aber erst einmal der Vitamin-C-Mangel festgestellt, so verschwinden die leichteren Symptome durch gezielte Vitamin-C-Zufuhren recht schnell.
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Steigerung der Wirksamkeit
Die Zufuhr von Vitamin-C sollte über den ganzen Tag hinweg verteilt werden, da Überschüsse schnell wieder ausgeschieden werden.
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Beeinträchtigung der Wirksamkeit
Hitze, Wasser, Sauerstoffeinwirkung und Lagerung vermindern den Vitamin-C-Gehalt der Nahrungsmittel deutlich. Smog, Zigaretten, Alkohol und Medikamente (besonders Schmerzmittel) sind ausgesprochene Vitamin-C-Räuber.
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Mögliche Nebenwirkungen, Gefahren, Toxizität
Die Wirkung von Vitamin B12 kann durch Vitamin C beeinträchtigt; werden. Bei Zufuhren über 500 mg sollte deshalb auch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 sichergestellt werden. Vitamin C kann in seltenen Fällen zu Hautausschlägen führen. Meist bei Personen, die bereits auf Zitrusfrüchte allergisch reagieren. Hohe Vitamin-C-Einnahmen können kurzzeitig zu Durchfällen führen. Toxische Effekte wurden bislang nicht festgestellt.
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